Einmal volltanken, bitte!

Dechant Michael Kleineidam (rechts) und Pastor Stephan Tausch (Mitte), Direktor der Bildungsstätte St. Bonifatius in Elkeringhausen, begrüßten 400 Besucherinnen und Besucher in der Zeltkirche.Altkreis Brilon/Elkeringhausen. Die Zeltkirche platzte aus allen Nähten. Gut 400 Gottesdienstbesucher fanden am vergangenen Sonntag den Weg in die Zeltkirche der Bildungsstätte St. Bonifatius nach Elkeringhausen zum „Tag der Berufung“, den das Dekanat Hochsauerland-Ost unter die Überschrift „Tank und Rast“ gestellt hatte.

Im Gottesdienst beschrieb die Autorin Andrea Schwarz in einem sehr persönlichen Glaubenszeugnis verschiedene Stationen ihres Lebens. Immer seien es ganz konkrete Menschen mit ihren Worten, Liedern oder Persönlichkeiten gewesen, die ihr geholfen hätten, ihren ganz eigenen Lebensweg zu finden. Die musikalische Gestaltung der Olsberger Gruppe „For You“ rundete die Atmosphäre dieses Gottesdienstes ab.

Später stärkten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in über 20 Picknickgruppen ganz zünftig bei Brot, Wurst und Käse, um sich dann über ihren persönlichen Glauben und ihre Berufung auszutauschen. Sogenannte Impulsgeberinnen und Impulsgeber erzählten zunächst von sich und ihrer Art, ihre Berufung zu leben. Dabei waren z.B. eine Oberbrandmeisterin, ein anonymer Alkoholiker, eine Regisseurin, eine Unternehmerin, ein Künstler, ein Bestatter, eine Hebamme, eine Profisportlerin, eine Caritasmitarbeiterin und noch viele andere Personen. Diese oft sehr persönlichen Erzählungen ermutigten zu sehr intensiven Gesprächen darüber, wie es gelingen kann, seinen Glauben auch heute zu leben.

Großer Andrang: Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden vor der Zeltkirche Platz. Der Tag schloss mit einer kurzen Aussendungsfeier. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde Mut zugesprochen, sich mit allen Sinnen und Fähigkeiten unter Gottes Segen zu stellen, um dann gestärkt in den Alltag zurück zu kehren.

„Zu allererst sollte dieser Tag den Menschen gut tun. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer sollte ermutigt werden, sich mit seinen Talenten und Fähigkeiten für die Gemeinschaft in Kirche und Gesellschaft einzubringen. Das stärkt beide: den Einzelnen und die Gemeinschaft. Dieses Ziel haben wir voll erreicht!“ resümierte Dechant Michael Kleineidam, Leiter des Dekanates Hochsauerland-Ost, sehr zufrieden und ein wenig erleichtert, dass alles reibungslos geklappt hat.

Drei Optionen für die künftige Struktur | Hilfen zur Gestaltung der Jugendarbeit