„Da ist Musik drin“

Treffen vom „Runden Tisch Musik“ im Pastoralen Raum Dortmund-Ost (v.l.): Oliver Eckert, Dennis Kost, Pastor Heinrich Oest, Pfarrer Ludger Keite (hintere Reihe), Christel Koch, Ulla Legge und Bruno Scheffer (vordere Reihe). Dortmund. „Unsere runden Tische haben vier Beine“, sagt Pfarrer Ludger Keite. Damit meint er die vier Gemeinden im Pastoralen Raum Dortmund-Ost: St. Clemens, St. Nikolaus von Flüe, St. Josef und Vom Göttlichen Wort. 2010 wurde der pastorale Raum als einer der ersten von künftig zehn in Dortmund gebildet. Seit dem wachsen die Gemeinden mehr und mehr zusammen. Für die Organisation der Zusammenarbeit gibt es die „Runden Tische“. Insgesamt etwa zehn haben sich inzwischen gebildet, bestehend beispielsweise aus Aktiven in der Erstkommunion- und Firmvorbereitung, den Leitungen der Kindertageseinrichtungen oder Vertretern der Chöre und Musikgruppen.

„Weil Glaube verbindet“ steht auf dem Titel des gemeinsam gedruckten Magazins mit dem Namen „Kontakt“. Und weil auch Musik verbindet gibt es das Projekt „Klangträume“ und den „Runden Tisch Musik“. Dieser plant zurzeit ein kleines Musikfestival mit allen Chören und Gruppen im pastoralen Raum. Am Sonntag, 3. Juni 2012 um 17 Uhr soll in der Kirche St. Nikolaus von Flüe jede Gruppe zwei Lieder vorstellen können. Dies, so die Mitglieder vom „Runden Tisch Musik“, werde bereits ein Programm von rund 90 Minuten sein. „Da ist Musik drin“, freut sich Ludger Keite über die Projektidee.

Bevor es soweit ist, muss noch viel organisiert werden. Dazu trifft sich der „Runde Tisch Musik“ an einem Abend in der Sakristei von St. Nikolaus von Flüe. Der „Runde Tisch“, das sind an diesem Abend Oliver Eckert von der Gruppe „Taktum“, Dennis Kost von der Jugendmusikgruppe „kreuz und quer“, Ulla Legge von der Band „Da Capo“, Bruno Scheffler vom Kirchenchor der Gemeinde Vom Göttlichen Wort und Christel Koch von der Flötengruppe „tibia musica“. Pastor Heinrich Oest moderiert das Treffen. Die Vorfreude auf „Klangträume“ ist spürbar. Die Ideen sprudeln. Titel werden genannt, mit denen sich die jeweiligen Gruppen einbringen werden. Das Repertoire reicht von den Wise Guys über Händel bis zu Liedern aus Taizé. Für zwei Abschlusslieder, die alle Gruppen gemeinsam anstimmen, sollen Stücke gewählt werden, die auch die Gemeinde gut singen kann. Ein Programmheft soll entworfen werden, die Presse ist zu informieren und den gemütlichen Ausklang des Abends gilt es auch zu planen.

Wer hat welche Mikrophone und Stecker? Spielen alle Gruppen über eine Anlage? Wo sitzen die Chöre? Wie läuft der Wechsel der Auftritte? Wann ist Generalprobe? Und wer kann 130 Sänger im Altarraum und noch viel mehr in der Gemeinde bei den Abschlussliedern dirigieren? Viele Fragen, auf die die Teilnehmer am „Runden Tisch“ gemeinsam Antworten finden, wenn nicht bei diesem Treffen, dann bei einem der folgenden.

Michael Bodin

Pastoraler Raum Dortmund-Ost im Internet

 

Die "Klangträume" begeisterten Zuhörer und Mitwirkende in der voll besetzten Kirche St. Nikolaus von Flüe.Wahr gewordene „Klangträume“

Am 3. Juni war es dann soweit: Die gemeinsam geplanten und organisierten „Klangträume“ wurden wahr: Erstmalig haben Musikgruppen und Chöre des Pastoralen Raumes zusammen musiziert und ein Gemeinschaftskonzert in der Kirche St. Nikolaus von Flüe gegeben, die bis auf den letzten Platz besetzt war.

Zum gemeinsamen Lob Gottes erhoben ihre Stimmen der Kirchenchor Vom Göttlichen Wort und der Kirchenchor St. Clemens/St. Nikolaus von Flüe, die Flötengruppe „Tibia musica“ (Wickede), die Band „kreuz und quer“ (Brackel), das „Instrumental Ensemble Intermezzo“ (Brackel), die Band „Da Capo“ (Wickede) und die Musikgruppe „Taktum“ (Neuasseln). Alle Mitwirkenden brachten die musikalische Vielfalt in den vier Gemeinden zum Ausdruck. Sie bereicherten sich gegenseitig und fanden so zu einem echten Klangerlebnis zusammen – die Begeisterung war sowohl auf Seiten der Aufführenden als auch auf Seiten der Zuhörer spürbar.

Im Anschluss an den „Klangtraum“ bot das Gemeindehaus allen Musikbegeisterten Raum zum ge-genseitigen Austausch, um so mehr über die einzelnen Gruppen zu fahren. Wer weiß, ob sich hier nicht der ein oder andere künftige Sänger fand, der durch das Konzert Lust aufs gemeinsame Musizieren bekommen hat? Am Ende waren sich jedenfalls alle einig: Im neuen Pastoralen Raum Dortmund-Ost „ist richtig Musik drin!“

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